Landesligameister 2015t/16

Kleiner Beitrag und großes Dankeschön von Herren1-Coach Cheesy:

Als Coach des Teams Herren1 des TuS Herrensohr möchte ich mich heute noch einmal bei vielen Leuten bedanken, die meine Mannschaft und die Abteilung unterstützen. Leider konnte ich am Sonntag nach Ende des Spiels nicht mehr auf alle zugehen und mich persönlich bedanken. Häufig sind es die „kleinen Dinge“, die schnell übersehen werden und doch für unseren Verein so wichtig sind.
Über viele Gesten habe ich mich sehr gefreut. Unser Bezirksbürgermeister Reiner Schwarz, der sich für die neue Korbanlage eingesetzt hatte, wollte sich unser letztes Heimspiel nicht entgehen lassen und auch selbst mal einen Korb erzielen und Herr Mathias Beers, der Vorstandsvorsitzende der Vereinigte Volksbank eG -meine VVB-verbrachte ebenfalls am Sonntag seine Freizeit mit uns im Sportzentrum. Mir gefiel zudem sehr gut (!), dass Herr Beers sich schon vor Spielbeginn offen und klar auf unsere Seite geschlagen hatte. Ein Mann, mit dem ich also gerne mal einen Kaffee trinken würde. Frau Ungers und Herr Becker- beide vom Bezirksrat -, feuerten uns ebenfalls an.
Auch „Hennes vom TuS“- ein eingeschweißter Fußballer -, den ich ja schon lange kenne, gab sich als Fan zu erkennen, obwohl ihm bestimmt ab und zu eine richtige Grätsche in Zweikämpfen fehlte. Hennes lobte nach Abpfiff aber dennoch unsere gnadenlose Verteidigung. Ein toller Moment für mich war auch, als Christian - Chef der L'Osteria– selbst Pizzas für das Publikum brachte, obwohl er nebenbei schnell zum Flughafen musste, um seinen Flug nach Berlin zu erreichen. Er ließ sich aber nicht nehmen, uns vorab viel Glück zu wünschen. Fehlt nur noch, dass er in seinem Lokal eine Korbanlage montieren lässt. Für Notfälle.
Unsere süße Silke brachte Kuchen in die Halle, obwohl sie weder Mitglied der Basketballabteilung ist, noch verpflichtet gewesen wäre. Eigentlich müssten wir ihr für ihre Unterstützung in dieser Saison und ihre Freundlichkeit eine Torte backen. Echt klasse, Silke!
Michael Müller vom Rapid - Dein Studio in Saarbrücken nahm sich vor Saisonbeginn auf meine Bitte hin viel Zeit, zeigte meiner Mannschaft Kraftübungen und klatschte am Sonntag begeistert mit, weil er uns auch im Endspurt unterstützen wollte.
Patrick Heisel vom SportART Fitnesscenter aus Völklingen informierte uns in der Saison an einem Abend über wichtige Punkte der Ernährung, feuerte uns ebenfalls an und schickte uns nach dem Match noch Grüße. Toll, wenn Top-Sportler Blick für andere Sportarten und Sportereignisse haben.
Ronnie Braunberger, hatte bis vor wenigen Wochen noch kein einziges Basketballspiel gesehen, vertrat zunächst zurückhaltend das Unternehmen Kiologiq Sportnahrung , hätte sich aber vor Begeisterung bei unserem Spiel am Ende fast schon selbst ein Trikot übergezogen.
Die Jungs von der U18 haben mir am Sonntag in vielen Dingen unauffällig den Rücken freigehalten und mir sehr geholfen. Vielen Dank an Euch.
Die Einstellung unserer jungen Damenmannschaft lässt sich schnell beschreiben: Erste Klasse! Die Mädchen sind immer für uns da und haben am Sonntag viel gearbeitet. Das war wirklich wunderbar!
Aus Mannheim kamen Fans nur für dieses Spiel angereist. Sagenhaft. Familie Schüssler bekommt dafür eine Ehrenurkunde von uns.
Meine ULTRAS, Helga, Edith und Hans Förster waren wie immer auch im Publikum, hatten Werbung gemacht, Kuchen mitgebracht und sich an unserem Spiel erfreut. Treue Fans sind wichtig für eine Mannschaft.
Die Jungs der HSG Dudweiler/Fischbach Handball besetzten die Nordtribüne im Sportzentrum, brachten Trommeln mit und heizten dem Publikum beim Anfeuern ein. Tolle Aktion! Gruß an dieser Stelle von mir auch an Miodrag und sein Team.
Pardon, wenn ich nicht an alle hier gedacht oder mich mal bei einem Namen vertippt haben sollte. Zwei Personen möchte ich zum Abschluss erwähnen, ohne deren Unterstützung und Hilfe mein Job als Coach Herren1 kaum möglich wäre. Moritz Winckel, unser Abteilungsleiter, der sich vorbildlich (!) für uns Basketballer einsetzt, auch in schwierigen Situationen nicht kneift und sich für unsere Veranstaltung am Sonntag viel Arbeit gemacht hatte.
Und mein allerliebster Mika, der mich schon so oft gut gelaunt am späten Freitag ins Training begleitet hat und mir mit seiner Fröhlichkeit die regelmäßige Einhaltung der Trainingszeiten ermöglicht.
Vielen Dank und liebe Grüße an Euch alle,

Cheesy

Bilder zum Spitzenspiel!

Mixed u14 nach Niederlage gegen Ensdorf Vizepokalsieger

Nachdem es in der letzten Saison ausschließlich Niederlagen hagelte, verläuft die neue Saison überraschend gut. Punktgleich mit dem Tabellenführer liegt man auf Platz 2 der Bezirksliga. Erster Höhepunkt allerdings war die gestrige Finalteilnahme gegen den Tabellenführer der höheren Landesliga, TuS Ensdorf. Nach nervösem Beginn und einer schnellen Führung der Ensdorfer kämpften sich Herrensohr zurück und konnte sogar mit 10-9 in Führung gehen. Im Laufe der Party zeigte sich dann allerdings, dass die Ensdorfer technisch, spielerisch und taktisch überlegen waren. Durhc eine konsequente Pressdeckung gegen den ballführenden Spieler machten sie den Herrensohrern das Leben schwer. Viele Ballverluste beim Spiel nach vorn und leichte Punkte für Ensdorf waren die Folge. Als Johannes Niegisch, der beste Punktesammler mit schnellen 5 Fouls bereits in der ersten Hälfte das Spielfeld verlassen musste, war Herrensohr chancenlos. Ensdorf spielte souverän und überlegt die Partie zu Ende. Zwischendurch blitzte auch immer wieder das Können unserer Jungs und Mädels auf. In schönen Spielzügen kam man noch zu einigen Punkten und verabschiedete sich erhobenen Hauptes. Der Sieg der Ensdorfer ging auch in der Höhe absolut in Ordnung.

Am Ende stand nicht eine Pokalniederlage, sondern der gewonnene Vizetitel im saarländischen Pokal.

Team Herren1 dreht den Thriller in Kleinblittersdorf - 95:89 Sieg nach Verlängerung!  

In einem dramatischen und hochklassigen Spiel siegte TuS Herrensohr in Kleinblittersdorf. Beide Teams boten hohes Tempo, vollen Einsatz und eine sehr starke Trefferquote. Die Schiedsrichter brachten ebenfalls eine sehr gute Leistung und trugen zum fairen Verlauf des umkämpften Matches bei. Der bis dahin Tabellendritte aus Kleinblittersdorf hatte sich viel vorgenommen, feuerte im ersten Viertel aus allen Rohren und traf fast jeden Wurf. Ein Dreier nach dem anderen landete in unserem Korb (10 Dreier bis zur Halbzeit). Satte 37 Punkte musste Herrensohr trotz Mann-Mann-Verteidigung alleine im ersten Viertel hinnehmen. Insbesondere der gegnerische Aufbauspieler Lucas Geiger setzte sich immer wieder gegen unsere Verteidigung durch und machte ein tolles Spiel. Aber unsere Mannschaft blieb ruhig und spielte ihre Offensivsysteme erfolgreich durch. Dennoch lag unser Team nach dem ersten Viertel 37:25 zurück. Schiedsrichter und Zuschauer staunten nicht schlecht über den Zwischenstand. Phasenweise betrug unser Rückstand 16 Punkte im Verlauf des Spieles, aber wir glaubten an eine Aufholjagd. Zur Halbzeit führte Kleinblittersdorf nur noch 58:53. Im dritten Viertel zog der Gastgeber wieder auf 11 Punkte davon, aber Herrensohr spürte die Chance, das Ding noch zu drehen. Immer wieder kamen wir zurück. Für Kleinblittersdorf wurde es zunehmend  schwieriger zum Abschluss zu kommen. Michi und Nicolas zermürbten den Aufbauspieler der Gastgeber mit intensiver Verteidigung. Nur noch 15 Gegenpunkte im dritten Viertel. Unser Catp’n Jan wurde in dieser Phase zum Super-Capt’n Jan und versenkte die Würfe in schwierigen und entscheidenden Momenten. Mit Sicherheit eine der besten persönlichen Leistungen eines Spielers der Herren1  in den vergangenen 2 Jahren. Er zog sein Team mit, das wie so oft einfach nicht auszurechnen war. Dominik zog einen Rebound nach dem anderen. Und die Defense ließ nur noch 12 Gegenpunkte im letzten Viertel zu. Wenige Minuten vor Schluss gelang schließlich der Ausgleich und beide Mannschaften hatten noch eine Wurfchance zum Sieg, aber mit 85:85 ging es in die Verlängerung. Dann waren wir einfach besser und taktisch sicherer. Letztendlich konnten das Team und die Fans stolz auf den 95:89- Sieg sein. Kleinblittersdorf verlangte uns alles ab. Es war ein echtes Top-Spiel, das trotz des Spielverlaufs äußerst fair blieb und tollen Basketball bot. Klasse!

Weibliche u17- Pokalsieg knapp verpasst

Unsere Mädels der u17 verpassten nur hauchdünn den Sensationserfolg. In einem spannenden Spiele gegen den haushohen Favoriten aus Saarlouis entschieden letztendlich das Wurfglück und die breitere Bank die Partie.

Von Anfang an entwickelte sich ein hochklassiges und vor allem spannendes Pokalfinale. Die Führung wechselte ständig. Keines der Teams konnte sich absetzen. Die über 50 Herrensohrer Schlachtenbummler trieben mit ihrer lautstarken Unterstützung die Mädels nach vorne. Insbesondere Lisa Raab und Juliane Peters hielten mit starkem Zug zum Brett unsere Mannschaft im Spiel. Als Juliane Peters mit der Schlusssirene des ersten Viertels auf 3 Punkte verkürzte, stand die Halle Kopf. Sirenen, Tröten und die Klatschpappen unseres Partners der l’Osteria schafften richtige Pokalatmosphäre. Man merkte, dass die Saarlouiser Mädels mit so viel Gegenwehr nicht gerechnet hatten und zunehmend nervöser wurden.  Im 2. Viertel streute Anna Limberger ein und einige Würfe aus der Halbdistanz fielen. Herrensohr blieb dran. Guten Mutes ging es in die Halbzeitpause.

Im Laufe der zweiten Halbzeit zeigten sich dann allerdings erste Ermüdungserscheinungen. Zwar kam Linda Seibert besser ins Spiel, aber einige leichte Punkte wurden verschenkt und Saarlouis zog langsam aber sicher davon. Mit nur 7 Spieler gegen eine volle Bank war die Wende nicht mehr möglich. Als im 4. Viertel Lisa Raab mit Krämpfen aus dem Spiel genommen werden musste, war die Entscheidung gefallen.

Saarlouis ging letztendlich als verdienter Pokalsieger vom Platz. Die Fans waren sich allerdings einig: Man hatte ein tolles Finale gesehen. Und unsere Mädels haben eindrucksvoll gezeigt, welches Potential in der Mannschaft steckt!

I. Herren gewinnt verdient gegen Kleinblittersdorf mit 60:47!

Nach dem Schlusspfiff verteilte Coach Cheesy dreimal die Note „sehr gut“: für die tolle Anfeuerung unserer Fans, für die sehr gute Schiedsrichterleistung und für die fantastische Defense unseres Teams.

TuS Herrensohr ließ die Gäste aus Kleinblittersdorf, die unbedingt gewinnen wollten, ratlos nach Hause fahren. Mit so wenigen Punkten war die individuell sehr starke Mannschaft des Tabellendritten schon seit Ewigkeiten nicht mehr vom Feld gegangen. Eine hoch konzentrierte Abwehrleistung unseres Teams brachte die Gäste, die in Bestbesetzung angetreten waren, zur Verzweiflung. Im ersten Viertel ließen wir lediglich 7 Punkte zu. Ab dem zweiten Viertel hielt bei Kleinblittersdorf Daniel Latz dagegen und sein Team im Rennen. Kaum gelang den Gästen eine gute Aktion in der Offensive, gab es sofort die Antwort des Tabellenführers, bei dem gerade in der ersten Halbzeit Capt`n Jan und Philip Spengler ihre Wurfchancen gekonnt verwerteten. Bis zur Halbzeit spielten wir eine 11-Punkte-Führung heraus.  Mit 34:23 wurden die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Hälfte kämpfte Herrensohr um jeden Ball und gab den Gästen keinen Raum für sicheren Spielaufbau. Herrensohr hielt im gesamten Spielverlauf  den Vorsprung konstant. Ram Pon und Christoph Heyer spielten überragende Verteidigung, verhinderten und blockten zahlreiche Würfe der Gäste und zwangen ihre Gegenspieler zu vielen Fehlpässen. Zweifel, ob unsere Mannschaft den hohen körperlichen Einsatz bis zum Spielende durchhalten könnte, gab es bei den Zuschauern nicht, die uns bei jeder noch so kleinen Schwächephase lautstark unterstützen. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte Herrensohr den Vorsprung schon früh deutlich höher gestalten können. Da wir aber erst seit wenigen Wochen eine Trainingseinheit in der Kittenhalle haben, muss man dafür auch mal Verständnis zeigen. Eher ist erstaunlich und lobenswert, wie die Mannschaft die schwierigen Trainingsbedingungen meistert und die Spiele hoch motiviert angeht. Durch den verdienten 60:47 Heimsieg haben wir einen weiteren direkten Konkurrenten auf Distanz gehalten und führen die Tabelle ohne Verlustpunkt an.

Sensationell!

Herren I als Tabellenführer - Souveräner Sieg in Völklingen

TuS Herrensohr ließ in Völklingen der Reserve der Regionalligamannschaft keine Chance und bleibt weiterhin ohne Verlustpunkte. In der ersten Halbzeit machte sich unsere Mannschaft das Spiel allerdings selbst schwer, indem man zahlreiche (!) einfache Chancen am Brett oder im Fastbreak ungenutzt ließ. Die Leistung war bis dahin eher durchschnittlich. Philip Spengler war der Spieler der ersten Hälfte und hielt uns mit guten Würfen im Match. Zur Halbzeit war noch keine Entscheidung gefallen. Unentschieden 37:37 ging es in die Pause.   Alle Spieler wussten, dass wir uns steigern können und wollten direkt nach der Pause für klare Verhältnisse sorgen.

Nach Wiederanpfiff agierte unser Team konzentrierter  in der Verteidigung und konnte sich schnell eine 8-Punkte-Führung erarbeiten. Im Angriff stellte Herrensohr taktisch um und kam über schnelles Passspiel zu schön herausgespielten Punkten unter den Körben. Dominik „Bääm“ Schneider und „our“ Ram Pon  zeigten jetzt eine gute Chancenverwertung und beeindruckten die Gastgeber zudem mit intensiver Reboundarbeit.  Das war der Schlüssel zum Sieg. Ram Pon erkämpfte auch in der Abwehr zahlreiche Bälle, wodurch unsere Mannschaft zusätzlich zu einigen Fastbreakpunkten kam. Herrensohr baute den Vorsprung bis zum Spielende kontinuierlich aus und siegte am Ende noch deutlich mit 89:67. Erfreulich für das Team war nach langer Leidenszeit natürlich das Comeback von Benni, der sich geschickt gleich mit einem technischen Foul ins Spielgeschehen einbrachte.                          

Jetzt gilt es die Konzentration hochzuhalten, denn am Sonntag/31. Januar empfangen wir Kleinblittersdorf zum Spitzenspiel in der Kittenhalle um 17 Uhr.

Souveräner Heimsieg der Herren I

Lob vom Coach für eine sehr gute (!) Schiedsrichterleistung und natürlich für die eigene Mannschaft, die in der Landesliga den TV Illingen glatt bezwingen konnte. Trotz der zurzeit schwierigen Trainingsbedingungen zeigte unsere Herren1 vom Anpfiff an eine hochkonzentrierte Leistung. Nach dem Sieg gegen Ensdorf in der vergangenen Woche wollte Herrensohr gegen das erfahrene Team aus Illingen nachlegen. Mit hohem Laufpensum und intensiver Verteidigung ließ unsere Mannschaft Illingen nicht ins Spiel kommen. Herrensohr erkämpfte sich zahlreiche Ballgewinne in der Abwehr und sorgte mit druckvollem Angriffsspiel früh für eine Vorentscheidung. Schon nach etwa 14 Spielminuten lag unsere Herren1 mit 20 Punkten in Führung. Christoph Dreier-Heyer, Michi Kaicher und Philipp Schüssler füllten den Korb der Gäste reichlich von den Flügelpositionen. Dazu kamen etliche Punkte aus dem Fastbreakspiel. Zur Halbzeit hatte man sich eine verdiente 48:24 Führung herausgespielt.

 

Nach der Halbzeitpause zeigten die Gäste, dass sie ein eingespieltes Team mit viel Erfahrung sind und hielten gut dagegen. Der Vorsprung blieb zunächst recht unverändert. Erst im letzten Viertel zog Herrensohr das Tempo nochmals an und schließlich auf 40 Punkte Vorsprung davon. Das muss man gegen Illingen erst einmal schaffen. Letztendlich war der 93:53 Sieg ungefährdet. Die Gäste akzeptierten fair den Sieg des TuS Herrensohr. Unsere Mannschaft bleibt damit weiterhin ohne Punktverlust auf Platz 2 in der Landesliga.

TV Losheim nimmt gegen H2 Revanche für Hinspiel-Krimi!

Nachdem man das Hinspiel in letzter Sekunde denkwürdig durch einen Buzzerbeeter von Ricards Grzibovskis gewinnen konnte, musste man sich diesmal im Heimspiel mit 60:63 geschlagen geben.

 

Wenn man das ganze Spiel betrachtet war die Niederlage verdient, da man 3 von 4 Vierteln verloren hatte. Dabei startete man recht ordentlich in die Partie. Gegen die überraschende Manndeckung der Losheimer konnte man positiv an die Partie gegen Ensdorf anknüpfen. Ohne einen echten" Aufbauspieler in den Reihen liess man dennoch den Ball gut laufen und brachte den Ball auch immer wieder gut ans Brett, so das Ricards Grzibovskis bereits 8 seiner insgesamt 17 Punkte im ersten Viertel verbuchen konnte. Da die Wurfquote jedoch auf beiden Seiten nicht berauschend war, ging es mit 13:15 ins 2. Viertel. Hier verlor man Offensiv jedoch völlig den Faden. Die offensiven Aktionen wurden immer nur halbherzig durchgezogen, in der Defensive blieb die Baseline ein ums andere Mal offen und der Rebound wurde auch immer wieder fahrlässig liegen gelassen. Der gegnerische Center Max Riplinger erzielte so 12 seiner 17 Punkte im 2. Viertel. Somit ging man mit einem 24:35 Rückstand in die Halbzeitpause.

 

Insgesamt aggressiver ging man zu Beginn der 2. Hälfte zu Werke und nach 7 Punkten durch Jochen Thielen konnte man auf 6 Punkte verkürzen und Losheim reagierte durch eine Auszeit. Danach spielten wir es leider nicht konsequent über eine breite Grund-Aufstellung und Penetration durch die Zone weiter sondern verloren uns immer wieder in inkonsequenten Aktionen wohingegen Losheim mannschaftlich geschlossen scoren konnte. So waren es vor dem letzten Viertel erneut 12 Punkte Rückstand und die Moral schien schon ein wenig gebrochen.

Mit der 2. Welle kämpfte man sich jedoch erneut zurück, v. a. angetrieben durch unseren heutigen Aufbauspieler Mark Isringhaus und eine geschlossene Rebound Arbeit in der Defensive. Auf Losheimer Seite ging nun nicht viel mehr zusammen und nach dem Ausgleich 2 Minuten vor Schluss durch einen Dreier von Ricards Grzibovskis, war das Momentum eigentlich auf unserer Seite. Nachdem im Hinspiel der Losheimer Spieler Sascha Kuhn noch die Entscheidung am Ende aus den Händen gab, setzte er diesmal jedoch leider den Schlussakkord. Er verwandelte zunächst einen Feldkorb und 15 Sekunden vor Schluss 2 Freiwürfe, wohingegen wir keinen an dem Tag auf dem Feld hatten, der noch eine Antwort geben konnte.

 

Fazit: Die Achterbahnfahrt" in der Saison geht also leider weiter, was umso bitterer an dem Wochenende war, da sowohl Merzig als auch Nalbach Federn ließen und man Losheim in der Tabelle auch weiterhin vor sich hat. Die schlechte Wurfquote - speziell auch die Freiwurfqoute ist weiterhin ein Problem an dem es gilt im Training zu arbeiten.

Neues Jahr - neues Glück! H2 Sieg gegen Ensdorf

Mit 69:65 konnte man am Sonntag knapp aber verdient gegen SG TuS Ensdorf/TV Griesborn II das Spiel für sich entscheiden. Mit neuer Starting Five ging man konzentriert ins 1. Viertel. Man versuchte die „neuen Vorsätze“, d. h. eine insgesamt mannschaftsdienlichere Spielweise, auf dem Patz umzusetzen, was uns auch über die volle Spieldistanz über weite Strecken gelang. Die Blöcke wurden gegen die Manndeckung der Ensdorfer konsequenter gestellt und so konnte man sich immer wieder erfolgreich bis zum Korb spielerisch durchsetzen. Im 2. Viertel wurde jedoch die spielerische Linie wieder etwas verlassen, man stellte sich zu eng in der eigenen Offensive auf und in der Manndeckung hatte man gegen den neuen Center der Ensdorfer Marek Mandowski immer wieder Probleme im eigenen Rebound. Mit 24 Punkten war dieser auch Topscorer an diesem Nachmittag. So ging man folgerichtig mit einem 3 Punkte Rückstand in die Halbzeit.

 

Die Einstellung der Mannschaft stimmte jedoch bis dahin, so dass man in der Halbzeitansprache lediglich ein paar taktische Maßnahmen ansprechen musste. Viele Spielzüge waren in der ersten Hälfte schon gut, lediglich die Wurfquote ließ zu wünschen übrig. Im dritten Viertel versuchte man nun in der Offensive das Spiel etwas „breiter“ anzulegen, was auch hin und wieder zu erfolgreichen Passstafetten führte. Die Wurfquote blieb jedoch bescheiden, aber zum Glück auch auf beiden Seiten. Im letzten Viertel merkte man unserem Spiel die „kleine Winterpause“ etwas an, indem man die weiten Wege zum Blöcke stellen nicht mehr ging und sich wieder auf einige Einzelaktionen besinnte. Wichtig war in dieser Phase Ricards Grzibovskis, der mit sicheren Halbdistanzwürfen für Entlastung in der Offensive sorgte und die mannschaftlichen Kampfreserven in der Defensive, angetrieben auch durch die Unterstützung der 1. Herrenmannschaft in der Halle. Da man es im Laufe des letzten Viertels durch einige Fehlwürfe  - u. a. von der Freiwurflinie - verpasste, den Sack früher zu zumachen, blieb es bis zum Ende spannend. In der letzten Spielminute, bei einer 2 Punkte Führung für uns, musste Jochen Thielen erneut an die Freiwurflinie. Zum Glück hatte er bis dahin schon genug Übung, konnte so beide erfolgreich versenken und das Spiel war entschieden.

 

Fazit: Die Moral stimmte, spielerisch war es in der Offensive überwiegend eine geschlossene Mannschaftsleistung und die zum großen Teil praktizierte Manndeckung war ebenfalls besser wie in den vorherigen Partien. Gegen Losheim gilt es nun genau da weiter zu machen, damit das Spiel nicht wieder wie im Hinspiel in der letzten Sekunde entschieden wird.

Herren I weiter ungeschlagen!

Am Sonntag traf unsere Herren1 auf den Tabellendritten aus Ensdorf. Beide Teams sind für schnelles Spiel und intensive Verteidigung bekannt. So entwickelte sich von Beginn an ein temporeiches Match. Herrensohr wirkte in der Defense hochkonzentriert und ließ Ensdorf im ersten Viertel nie zum sicheren Aufbauspiel kommen. Den Gästen gelang es nicht, die eigenen Spielsysteme umzusetzen. Herrensohr spielte eine enge Manndeckung und setzte die taktischen Vorgaben in der Verteidigung perfekt um. Ensdorf kam kaum einmal zu einem einfachen Abschluss, dafür schaltete Herrensohr schnell in die Offensive um und erspielte sich früh eine 10-Punkte-Führung. Zudem beherrschte unsere Mannschaft den Rebound und kaufte den Gästen zunehmend den Schneid ab. Anfang des zweiten Viertels betrug der Vorsprung 17 Punkte. Angeführt vom erfahrenen Björn Schiebrack kämpfte sich TuS Ensdorf zwar noch einmal auf 9 Punkte heran, wurde dann aber bis zur Halbzeit von unserer Mannschaft geradezu überrollt. Mit 40:18 ging es in die Pause.


In der zweiten Hälfte baute Herrensohr den Vorsprung weiter Punkt für Punkt aus und ließ sich dabei auch nicht vom Pressing der Gäste beeindrucken. Für Ensdorf war an diesem Tag nichts drin. Insbesondere Dominik „Bäm“ Schneider schnappte sich einen Rebound nach dem anderen und sorgte für etliche Ballgewinne, indem er Pässe der Gegenspieler abfing. Im Angriff setzten sich Philipp Schüssler und Philip Spengler immer wieder gekonnt durch und bauten die Führung aus. Jeder in der Halle spürte, dass Herrensohr das Spiel nicht mehr aus der Hand geben würde. Letztendlich sorgte mal wieder eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung in der Verteidigung für die Entscheidung. Am Ende gab es mit 83:43 einen überraschend hohen Sieg. Damit bleibt Herrensohr ohne Punktverlust auf dem zweiten Platz in der Landesliga. Das Spiel wurde bis zum Abpfiff von beiden Seiten sportlich sehr (!) fair geführt.

 

Fazit vom Coach:

 

Mit dem 83:43 Sieg gegen TuS Ensdorf belohnte sich die Herren1 für eine sehr engagierte und konzentrierte Mannschaftsleistung. Unsere Defense knackte das Offensivspiel der Gäste. Das hohe Ergebnis hat mich überrascht.


Einige Punkte zum Spiel sind mir heute wichtig:

Trotz der Bedeutung und der Intensität des Spieles blieb es bis zum Schluss ausgesprochen fair. Danke dafür auch an den Coach der Ensdorfer, meinen Kumpel Torsten „Rippe“ Müller. Die beiden Schiedsrichter hatten das Match im Griff und ihren Job gut gemacht. Auch deren Leistung trug zu einem fairen Verlauf bei.

 

Zwei Comebacks gab es zu feiern. Philip Spengler gab nach gut 20 Monaten Verletzungspause vor wenigen Wochen sein Comeback und stand erstmals wieder in der Starting Five. Er ließ sich in der harten Zeit nicht unterkriegen, blieb immer Teil der Mannschaft und es freut mich sehr, ihn nach der langen Zeit wieder im Spiel und nicht nur beim Essen zu sehen. Philipp Schüssler war nach langer Verletzungszeit ebenfalls wieder im Team und hat uns einen enormen positiven Schub gebracht, auch wenn er selbst das stets bestreiten wird.

 

Was mir großen Respekt abverlangt ist, dass ich bei so einem wichtigen Spiel Michi und Jerome bitte auszusetzen, damit zwei andere spielen können und beide in der Halle sind, um das eigene Team anzufeuern. Einfach klasse!

H2 im grauen Mittelmaß der Liga angekommen!

Im Nachholspiel am vergangenen Mittwoch Abend gegen den Tabellenletzten SG BBC Bous/Schaffhausen Sixers III  musst man am Ende verdient mit 52:54 das Spiel abgeben. Verdient deshalb, da man gegen eine MANNSCHAFT verloren hatte und selbst über weite Strecken nur als eine Gruppe von Einzelspielern aufgetreten war. Jeder einzelne war wahrscheinlich basketballerisch besser als sein Gegenspieler an diesem Abend - aber das hat ja bekannter Weise nichts zu heißen.

 

Zum Spiel direkt lässt sich eigentlich gar nicht so viel sagen. In der ersten Halbzeit konnte man gegen die Zonenverteidigung des Gegners zumindest hin und wieder seine Wurfqualitäten ausspielen, entweder weil die Distanzschützen stehen gelassen wurden oder man nach guter Penetration in die Zone geschickt nach außen passte. Problem war jedoch das die eigentlich vorhandenen Größenvorteile, v. a. von Christoph Lang – der eigentlich keinen adäquaten Gegenspieler hatte – nur sehr wenig ausgespielt wurden. Die Position 4 war zumeist gar nicht besetzt, da man sich immer wieder die Bälle an der Dreierlinie abholen musste und sich somit oft selbst auf den Füßen stand. Da der Gegner jedoch auch nicht gerade ein Feuerwerk in der Offensive anbrannte, konnte man zumindest mit einer knappen 6 Punkte Führung  in die Halbzeit gehen (26:32).

 

Aufgrund der wenig überzeugenden Leistung von unserer Seite hatte der Gegner in der Halbzeitpause Lunte gerochen und stellte auf Manndeckung um. Wie schon in der Vergangenheit wurde damit unser Spiel in der Offensive völlig unkontrollierbar und hektisch. Die vorhandenen Missmatches wurden entweder gar nicht erst gesucht oder nicht konsequent ausgespielt. Als man sich dann noch ein paar Fastbreaks fing, weil man nicht geschlossen als Mannschaft nach hinten verteidigte, zwei unsportliche Fouls in den letzten 5 Minuten kassierte, kam es wie es kommen musste. Der letzte Dreier Versuch verfehlte sein Ziel und man verließ zu Recht den Platz als Verlierer! Ja - der eine oder andere Schiedsrichterpfiff war fragwürdig - aber spielentscheidend war das sicherlich nicht. Es ist Tatsache, dass wir uns immer wieder dem spielerischen Niveau des Gegners anpassen. Am Anfang vom Spiel sagte unser „Vertretungscoach“ Benjamin Reinhard  - an dieser Stelle noch vielen Dank! - „habt Spaß und tretet als Team auf“ – beides ist an diesem Abend wohl nicht gelungen…

H2 wieder zurück in der Erfolgsspur!

Nach den beiden knappen Niederlagen gegen Merzig und den ATSV konnte man am letzten November Wochenende gegen SG DJK Saarlouis-Roden/BBF Dillingen II wieder einen Sieg mit 91:78 einfahren. Dabei war die junge Mannschaft aus SLS/Dill top motiviert angetreten und wollte uns mit einer praktizierten aggressiven Manndeckung in die Schranken verweisen. Dies gelang jedoch über das gesamte Spiel hinweg nur sporadisch, denn man konnte sich entweder im 1 gegen 1 vom Front Court her durchsetzen oder man kombinierte über unsere beiden Center Ricards Grzibovskis und Christoph Lang, die körperlich einfach überlegen waren. In der ersten Halbzeit dirigierte Maxim Sokolov - an diesem Abend Topscorer mit 25 Punkten - zudem überragend das Spiel von der Aufbauposition, indem er entweder selbst punktete (alleine 17 seiner insgesamt 25 Punkte in Halbzeit 1) oder seine Mitspieler glänzend in Szene setzte.

 

Mit einer 10 Punkte Führung im Rücken (HZ: 47:37) ging es nun in die 2 Halbzeit. Zu Beginn erhöhte SLS/Dill noch etwas den Druck, indem hin und wieder über das ganze Feld gepresst wurde. Zudem war der Gegner zu diesem Zeitpunkt auch immer wieder durch unsere Zonenmitte erfolgreich, was es sicherlich auch in den nächsten Partien zu verbessern gilt. Auf der anderen Seite konnte man aber auch einige Steaks verbuchen und die Fast Breaks - zumeist über Maxim Sokolov oder Jochen Thielen  - erfolgreich abschließen. Nachdem dieses Viertel somit zugunsten von SLS/Dill ausfiel, musste im letzten Viertel wieder die Balance in Defensive und Offensive hergestellt werden. Das eigene Passspiel wurde wieder intensiviert und so konnte speziell Christoph Lang erfolgreich scoren (14 seiner 18 Punkte in Halbzeit 2). Am Ende stand damit ein nie gefärdeter Sieg zu Buche.


Fazit des Spiels - das "Run and Gun" stand unserer Mannschaft sehr gut - hin und wieder wurde zwar zu viel gezockt aber das Passspiel und das Tempo sollte in unserem Spiel Bestand haben. In der Defensive müssen wir noch geschlossener verteidigen und weiter an unserem Rebound arbeiten!

I. Herren setzt sich in St.Wendel mit 88:72 souverän durch!

Äußerst kalt war es in der Sporthalle in St.Wendel, wo unsere Mannschaft am vergangenen Wochenende zum Auswärtsspiel gegen die Spielgemeinschaft TV St. Wendel/Ottweiler antreten musste. Zuschauer und Coaches ließen erst einmal die Jacken an. Und kalt erwischt wurden unsere Spieler im ersten Viertel von den hoch motivierten  Gastgebern, denen man in der Verteidigung zu viel Raum ließ. Nach dem ersten Viertel hieß es 22:12 für St.Wendel/Ottweiler. Unser Team und Coach Cheesy blieben aber ruhig und gingen das zweite Viertel sehr konzentriert an. Um den Rhythmus der Gastgeber zu stören, stellte man in der Verteidigung immer wieder um. Mehrmals gelang es St.Wendel/Ottweiler nicht, in der maximalen Angriffszeit von 24 Sekunden auf den Korb zu werfen. Zudem mussten viele Angriffe aus der Not heraus abgeschlossen werden. Herrensohr nutzte die Schwächephase konzentriert aus. Jerome Bond packte im Rebound zu und Thomas „The Silent“ Herrlinger und Christoph „Dreier-Heyer“ ließen von den Außenpositionen Dreier regnen. Den 10 Punkte Rückstand verwandelte unser Team zur Pause in eine 14 Punkte Führung. Mit 51:37 wurden die Seiten gewechselt.

 

In die zweite Halbzeit kamen die Gastgeber sehr bissig zurück und profitierten davon, dass zahlreiche Fouls nicht gepfiffen wurden. Insbesondere Ram, der uns immer wieder den Rebound sicherte, wurde beim Wurf im Angriff ständig gefoult. Aber immer, wenn es wichtig wurde, hielt Herrensohr dagegen und sorgte mit gut herausgespielten Punkten für eine konstante Führung. Am Ende hieß es 88:72 für unser Team. Der Coach äußerte sich zufrieden: „Trotz Rückstand sind wir nicht hektisch geworden und haben erneut über eine gute Teamleistung gewonnen. Ram hat sich nicht verunsichern lassen und viele wichtige Rebounds geholt. Alle Spieler kamen zum Einsatz, alles okay. Außer der Temperatur in der Halle. Und man muss die Gastgeber loben, die bis zum Schlusspfiff gegengehalten und uns viel abverlangt haben.

Deutlicher Auswärtssieg der I. Herren über Bous mit 89:47

Nach dem Sieg im Spitzenspiel in der Vorwoche  gegen St. Ingbert musste unsere Landesligamannschaft zum Auswärtsspiel in Bous antreten. 

         

Bous verfügt über ein sehr erfahrenes und körperlich robustes Team. Deshalb war es von Beginn an wichtig, konzentriert in das Spiel zu gehen und das Tempo hoch zu halten. Herrensohr machte vom Anpfiff an deutlich, dass man weiter ungeschlagen bleiben wollte. Insbesondere unsere aggressive  Verteidigung ließ die Gastgeber in vielen Phasen des Spiels verzweifeln. Gute Rebounds unter den Körben und viele Ballgewinne führten zu schnellen Fastbreaks. In der Anfangsphase eroberte Nicolas Braun etliche Bälle und sorgte mit Schnellangriffen für eine frühe Führung.  Dadurch kam die notwenige Sicherheit ins Spiel und der Vorsprung wurde Punkt für Punkt ausgebaut. Zur Halbzeit war beim 45:25 bereits eine Vorentscheidung für Herrensohr gefallen.

 

Auch in der zweiten Halbzeit  ließ Herren 1 nicht locker. Der konditionelle Vorteil unserer Mannschaft zeichnete sich mehr und mehr ab. Athletik pur demonstrierte dann auch unsere Neuverpflichtung Jerome „Bond“ mit spektakulär geblockten Würfen in der Defensive und viel „Action“ im Eins-gegen-Eins in der Offensive.  Zum Ende hieß es auch in der Höhe verdient 89:47 für Herrensohr.   Herrensohr hält ungeschlagen Anschluss an die Tabellenspitze hat allerdings noch 3 Nachholspiele auswärts zu meistern. Coach Cheesy hatte keinen Grund zu meckern. Sein Team wirkte mannschaftlich sehr geschlossen. Alle Spieler kamen zum Einsatz und alle punkteten. Wichtiger für den Coach war allerdings, dass man als echtes Team auftrat und jeder bereit war für seinen Mitspieler zu laufen. Schon am Freitag, 27. November geht es für Herren 1 in St. Wendel gegen den heimstarken Aufsteiger weiter.  

H2 - Verdiente Niederlage gegen ATSV Saarbrücken!

Mit 47:56 musste man sich gestern Abend gegen den ATSV Saarbrücken nach einer schlechten Saisonleistung geschlagen geben. Vorneweg kann man sagen, dass wir uns in Zukunft nicht mit dem Thema möglicher Aufstieg beschäftigen sollten, sondern mit der Idee, wie wir als Mannschaft unser Potenzial einigermaßen abrufen können und geschlossen auftreten, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive!

 

In Partien in denen es einfach nicht läuft, in denen vor allem aus der Distanz nicht erfolgreich gepunktet wird, müssen wir versuchen andere spielerische Mittel zu finden. Die Foulstatistik der beiden Teams belegt dies eindeutig. Während wir am Ende des Spiels 24 Fouls begangen hatten, musste der ATSV lediglich 10 Fouls verbuchen, da wir den Korb einfach viel zu wenig attackieren.

 

Das erste Viertel verlief dabei mit 13:13 noch ausgeglichen. Als jedoch im 2 Viertel noch leichte Fast Break Punkte der Saarbrücker hinzu kamen, musste man mit einem 8 Punkte Rückstand in die Halbzeit gehen. Im 3 Viertel konnte man Offensiv gegen die 3:2 Zonenverteidigung des ATSV ruhiger kombinieren und so mit 40:41 ins Schlussviertel gehen. Dennoch war man im Angriff einfach über das gesamte Spiel viel zu statisch. In der eigenen offensiven 2:1:2 Aufstellung wurde zwar in der 2. Halbzeit ein besseres Passspiel aufgezogen, aber man kombinierte dabei reichlich wenig . Die Aufbauspieler beteiligten sich nicht an der Rotation, die Tiefen verharrten ebenso in der Aufstellung und bekamen den Ball auch einfach nicht unter den Korb. So musste es folgerichtig dazu kommen, dass man im Schlussviertel magere 7 Punkte erzielte und man verdient mit 47:56 den Platz als Verlierer verließ.

 

Bei allem Respekt vor der Leistung des ATSV - das Spiel wurde verschenkt, da man in keiner Phase des Spiels Offensiv ein Konzept hatte und individuell jeder Einzelne unter seinen Möglichkeiten blieb. An dieser Stelle sollte auch keine Marschroute für die nächsten Spiele ausgegeben werden sondern man sollte sich im Training darauf besinnen, an der Rebound Schwäche in der Defensive und an der Konzeptlosigkeit im Angriff zu arbeiten!